Konrad Stöhr Konrad Stöhr

Positionspapier der Freien Sächsischen Kultur- und Kreativszene zum Gesetzesentwurf des Bundestages zum Infektionsschutz der Bevölkerung

Das Landesnetzwerk LISA – Live Initiative Sachsen, die Leipziger Club- und Kulturstiftung, das Kulturbündnis „Hand in Hand“ Chemnitz, das KLUBNETZ Dresden, der Runde Tisch Leipziger Spielstätten, das vak – Initiative Leipziger Veranstaltungskollektive, sowie das Bündnis #DASistLEIPZIG und die darin organisierten Vereine LiveKommbinat Leipzig e.V., die Initiative Leipzig + Kultur e. V., sowie das Branchennetzwerk Kreatives Leipzig e.V. sehen den aktuellen Entwurf der Bundesregierung zur Novelle des Infektionsschutzgesetzes als einen folgenschweren Schritt in die falsche Richtung.

Die freie Sächsische Kultur- und Kreativszene fordert die Öffnung:

  • für regionale Modellprojekte im Kulturbereich

  • für Kulturveranstaltungen unter freiem Himmel (Open-Airs) bei Einhaltung von genehmigten Hygienekonzepten

Begründung unserer Position:

Die Tatsache, dass sich Menschen mit den steigenden Temperaturen draußen unkontrolliert und unkontrollierbar versammeln werden, ist in den Maßnahmen der Pandemiebekämpfung zwingend zu berücksichtigen. Ohne Hygienemaßnahmen und eine Rückverfolgbarkeit der Kontakte stellt dieser Fakt ein erhebliches Risiko für das Infektionsgeschehen dar.

Reglementierte und unter maximalen Schutzvorkehrungen stattfindende Kulturangebote und Veranstaltungen sind hierbei nicht als das Problem zu betrachten, sondern ein essentieller Teil der Lösung.

Zahlreiche Open-Air-Erfahrungen aus dem Jahr 2020 weisen nach, dass Veranstaltungen unter freiem Himmel mit kontrollierten und funktionierenden Hygienekonzepten realisierbar sind, ohne ein erhöhtes Infektionsrisiko zu generieren. Zusätzlich zu den erprobten Hygieneregeln sollen Besucher:innen dieser Veranstaltungen aktuell auf vorhandene Infektionen getestet werden, um das Restrisiko weiter zu senken. Mit diesen Maßnahmen kann die Sicherheit im öffentlichen Raum gewährleistet werden. In dieser Form abgesicherte Veranstaltungen sind ein wesentlicher Baustein zur weitgehenden Verhinderung von illegalen Zusammenkünften und Partys in privaten Innenräumen, die von der Wissenschaft als wesentliche Pandemietreiber identifiziert wurden.

Da das Infektionsrisiko unter freiem Himmel wissenschaftlich seitens der Gesellschaft für Aerosolforschung als sehr gering eingestuft wurde, müssen die politischen Maßnahmen primär darauf abzielen, das soziale Leben unter freiem Himmel zu ermöglichen.

Die freie Sächsische Kultur- und Kreativszene unterstützt ausdrücklich die im Folgenden genannten Initiativen und Aussagen:

Pressemitteilung vom 21. April 2021, LIVEKOMM Bundesverband
—>
Zur Novellierung des Infektionsschutzgesetzes

Pressemitteilung vom 14. April 2021, Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa:
—>
Zur Debatte um das Infektionsschutzgesetz: Null Perspektive für die Kultur? 

Veröffentlichung vom 18. April 2021, Deutscher Kulturrat
—>
Infektionsschutzgesetz – Kulturrat hat konkrete Änderungsvorschläge vorgelegt

Veröffentlichung vom 14. April 2021, Clubcommission Berlin
—>
Lockout statt Lockdown – Clubcommission fordert organisierte Veranstaltungen unter freiem Himmel.

Zur Bewertung des Infektionsrisikos von Open-Air-Veranstaltungen verweisen wir auf die Studie und das Positionspapier der Gesellschaft für Aerosolforschung zum Verständnis der Rolle von Aerosolpartikeln beim SARS-CoV-2 Infektionsgeschehen vom 11. April 2021

Wir fordern:

Die freie Sächsische Kultur- und Kreativszene schließt sich daher den Forderungen des
Deutschen Kulturrats für Änderungen im Infektionsschutzgesetz an. Wir fordern die Ermöglichung von regionalen, wissenschaftlich begleiteten Modellprojekten im Kulturbereich und von Kulturveranstaltungen unter freiem Himmel, die unter Einhaltung eines genehmigten Hygienekonzeptes durchgeführt werden.

Der vorliegende Entwurf zum Infektionsschutzgesetz verhindert das kulturelle Leben auf allen Ebenen und für eine lange Zeit. Damit wird er weder dem aktuellen Erkenntnisstand zum effektiven Umgang mit der Pandemie gerecht noch ist er gesellschaftlich zumutbar. Er stellt im Gegenteil eine hochgradige Gefährdung des gesellschaftlichen Friedens dar und muss dringend korrigiert werden!

Für Fragen und weitere Informationen stehen wir unter kontakt@dasistleipzig.de zur Verfügung. Sie können das Papier hier herunterladen.

 
Bildschirmfoto 2021-04-25 um 09.21.31.png
 
 
Weiterlesen
Konrad Stöhr Konrad Stöhr

Join in! HYBRID – CUTTING EDGE CANADA 11. -14.03.

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste präsentiert in Kollaboration mit MUTEK in einem Online-Festival internationale Electronic Sound und New Media Artists. Die Registrierung unter www.virtual.mutek.org ist kostenfrei möglich. In einem Spendenaufruf wird allerdings für die Unterstützung von LISA geworben, um unseren Starthilfe-Topf zu füllen! Tausend Dank dafür nach Hellerau, wir wünschen eine erfolgreiche Hybrid – Cutting Edge Canada! Mehr Infos: www.hybrid-space.org

 
Weiterlesen
Konrad Stöhr Konrad Stöhr

Starthilfe für LISA

Nach einem erfolgreichen Coming Out am European [Open] Club Day vor zwei Wochen geht LISA am 26. Febraur zum ersten sachsenweiten Vernetzungstreffen über!

Tatsächlich ist Sachsen eines der letzten Bundesländer ohne eine Vertretung der Livemusikspielstätten. Damit soll nun Schluss sein! Um so richtig loslegen zu können, braucht es jedoch etwas Starthilfe für Kampagnen und für die Ehrenämtler:innen, die sie umsetzen und die ihrerseits massiv von den Auswirkungen der Krise betroffen sind! Helft mit, LISA zu einer starken Stimme unserer vielfältigen und progressiven sächsischen Clubkultur zu machen.
Wir danken euch für jeden Euro, den ihr bereit und in der Lage seid, in die Unterstützung von LISA zu stecken! Wer uns nicht finanziell unter die Arme greifen kann - no pressure - ihr helft auch, wenn ihr zur Verbreitung der Kampagne beitragt:


https://www.betterplace.me/starthilfe-fuer-lisa

 
Weiterlesen
Konrad Stöhr Konrad Stöhr

Pressemitteilung: Sächsischer Clubverband LISA gründet sich

Den diesjährigen OPEN CLUB DAY (initiiert vom europäischen Clubverband LIVE-DMA) am 6. Februar möchte das Netzwerk LISA (Live Initiative Sachsen) zum Anlass nehmen, um sich der Öffentlichkeit als sächsischer Landesverband für Clubkultur in Gründung vorzustellen. Als Zusammenschluss der kommunalen Verbände für Club- und Livemusikkultur Klubnetz Dresden, Hand in Hand Chemnitz und LiveKommbinat Leipzig sowie zahlreicher Clubkulturbetriebe aus ganz Sachsen möchte LISA auf Landesebene eine Adresse für die Kulturpolitik bieten und über kurze Wege mit Landtag und Ministerien in Verbindung treten.


Die Corona Pandemie verhindert bundesweit, dass sich die Türen der Clubs und Livemusikspielstätten am Open Club Day für Interessierte öffnen können. Unter dem Motto #clubsareculture werden sächsische Clubkultur-Aktivist:innen ihre Themen daher im Rahmen einer digitalen, vom Chaos Computer Club ausgerichteten Konferenz öffentlich besprechen. Anne Petzold und Trong Do Duc repräsentieren LISA in einem Talkformat. Am 6. Februar, 14 Uhr werden sie auf www.clubsareculture.de/ über Ziele und nächste Schritte des Livemusik-Netzwerkes sprechen. 


In einem ersten Papier (www.live-in-sachsen.de/positionspapier) formuliert LISA grundlegende Ziele und Forderungen, die inhaltlich über die prekäre Situation im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hinaus reichen und sich an eine nachhaltige Landespolitik im Sinne der Spielstätten richten. LISA setzt sich für den Schutz der Clubs und Livemusikspielstätten an ihren Standorten ein und fordert deren Anerkennung und Gleichstellung als Kulturbetriebe. Wir regen eine Gesetzesänderung an, um die Sperrzeitregelung gemäß §9 Sächsisches Gaststättengesetz nach der Pandemie abzuschaffen. Des Weiteren setzen sich die Mitglieder von LISA für Nachwuchsförderung und Diversität in allen Bereichen der Clubkultur ein; für die Unterstützung lokaler Vernetzungsstrukturen sowie für eine kooperative Entwicklung einer Exit-Strategie ein, um einen kulturellen Neustart nach dem Lockdown optimal zu gestalten.


Wir hoffen auf zahlreiche Veröffentlichung und Verbreitung dieser Presseinformation. Weitere Informationen gibt es auf unserer Website (www.live-in-sachsen.de) zu finden. Betreibende sächsischer Spielstätten, die sich bei LISA engagieren möchten, können sich zum großen Kennenlern-Call am 26.2. um 15 Uhr unter lisa@live-in-sachsen.de anmelden.

Mit besten Grüßen

LISA - Live Initiative Sachsen

 
Weiterlesen
Konrad Stöhr Konrad Stöhr

LISA entwickelt erstes Positionspapier

Nach vielen produktiven Diskussionen und Gesprächen hat die Live Initiative Sachsen nun ihr erstes Positionspapier entwickelt. Dazu gehört ein breiter Forderungskatalog, in dem LISA grundlegende Ziele absteckt.

Dieser Aufschlag der Live Initiative Sachsen, die sich zur Zeit in einer Gründungsphase befindet, soll zukünftig auch um andere Themenfelder ergänzt und ausgebaut werden.

Bei Fragen zum unterstehenden Positionspapier erreichen Sie uns über unser Kontaktformular.


ABOUT
Wir sind LISA - die Live-Initiative Sachsen. Wir sind ein Netzwerk von Netzwerken. Wir bündeln unsere Ressourcen, um als Lobby der Clubkultur für die Interessen der sächsischen Clubs und Livemusikspielstätten einzustehen und zur positiven Meinungsbildung beizutragen. Kommunale Verbände wie Hand in Hand ChemnitzKlubnetz Dresden, LiveKommbinat Leipzig und weitere Aktuer:innen bekommen eine gemeinsame Stimme auf Länderebene, denn (Club-)Kultur ist vielfach auch Ländersache.

Wir wollen für die Betreiber:innen der Livemusikspielstätten und Clubs mit einem kuratierten Musikprogramm sprechen; für urbane Venues und Kultureinrichtungen im ländlichen Raum. Wir sprechen für die Bühnen, die die Künstler:innen brauchen. Wir sprechen für den musikalischen Nachwuchs, der die Locations als Experimentierfeld nutzt; für die innovative Kraft der Musik-Szenen aller Genre. Ein Sprachrohr wollen wir auch für die Subkulturen und die gesellschaftlich marginalisierten Gruppen sein, die die Clubs als Schutzräume benötigen. Wir sprechen für die Szenewirtschaftsbetriebe, die Menschen aktivieren und unterstützen, sich an der Gestaltung ihres Lebensraumes zu beteiligen. Für die vielen zumeist prekär Beschäftigten wollen wir sprechen und für diejenigen, deren kultur- und kreativwirtschaftliche Arbeitsbiografien in den Clubs ihren Anfang nehmen. Und natürlich vertreten wir auch das längst nicht nur junge Publikum, das an diesen Orten Zerstreuung sucht genauso wie Kunst und Kultur; Freiraum und Gesellsigkeit; den besonderen, außeralltäglichen Moment oder die Imagination von Ewigkeit.

FORDERUNGEN
Wir forden nicht weniger als den proaktiven Schutz der Clubkultur und deren Förderung - in Zeiten der Krise und darüber hinaus. Die Corona-Pandemie hat mehr als deutlich gemacht, dass Clubs und Livemusikspielstätten noch immer Bummelletzte sind, wenn es um die Krisenfestigkeit von Kulturbetrieben geht - nicht etwa was den Einfallsreichtum und die Tatkraft ihrer Akteur:innen anbelangt, sonder in Bezug auf die Möglichkeiten, finanzielle Rücklagen bilden oder auf institutionelle Förderungen bauen zu können. Dabei hat die Krise ebenso deutlich gemacht, welchen Stellenwert diese institutionalisierten Kultur-, Frei- und Diskursräume tatsächlich für unsere Gesellschaft haben. Livemusikspielstätten und Clubs sind Katalysatoren für innovative Entwicklungen, etwa in der digitalen Kulturvermittlung. Außerdem fungieren sie als kontrollierte Ventile für eine Leistungsgesellschaft im Dauerstress und umso mehr während eines Ausnahmezustands, dessen Ende noch lange nicht in Sicht ist. 

Clubkulturschutz heißt politische und finanzielle Unterstützung für den Erhalt der sächsischen Musikwirtschaft und nicht zuletzt der Clubkultur, so dass eine Corona-bedingte Pleitewelle abgewendet werden kann. In Zeiten knapper kommunaler Kassen darf nicht bei den schwächsten und dabei so grundlegenden Gliedern in der kreativwirtschaftlichen Verwertungskette gespart werden. Die kommunalen Kultur-Etats müssen dringend aufgestockt werden! 

Clubkulturschutz heißt Gesprächsbreitschaft und Initiative auf Seiten der Ministerien und Abgeordneten, um kooperative Lösungen zu erarbeiten, zu diskutieren und nach Bedarf umzusetzen. Es bedarf gemeinsamer Maßnahmen, um eine baldige Rückkehr in den Kulturbetrieb zu erarbeiten, ggf. mit finanzieller Unterstützung zu testen und bestenfalls flächendeckend einzuführen. Eine Schlüsselrolle sehen wir hierbei in der Entwicklung und Erprobung von Corona-Schnelltests an Clubtüren. In Ergänzung zu weiteren Hygienemaßnahmen könnte somit die Rückkehr in einen Regelbetrieb der Kultur gelingen. Wir fordern hierfür ein vereinfachtes Genehmigungsverfahren und Unterstützung von Pilotprojekten bei der Finanzierung von Schnelltests. Nebenbei wird auch zu einer Vergrößerung flächendeckender Testung beigetragen, die dem Gemeinwohl dienlich ist, ohne die Gesundheitsämter und Testlabore maßgeblich mehr zu belasten.

​​​​​Clubkulturschutz heißt Anerkennung ihrer Wirkstätten als kulturelle Einrichtungen – im politischen Bewusstsein und im Rechtssinne auf kommunaler, Landes- und Bundesebene. Für die Entwicklung von Milleuschutzstrategien im städtischen Raum genauso wie für den Erhalt und die Förderung der Club- und Livemusikkultur in den ländlichen Gebieten ist eine solche Anerkennungskultur von maßgeblicher Bedeutung. Zahlreiche dieser Räume wirken zudem als soziokulturelle Zentren und Orte der Demokratieförderung. Nur wer die konstitutive Vielfalt und Offenheit der Club- und Livemusikkultur begreift, kann sie im Bestand schützen und ihre Fortentwicklung unterstützen.

Clubkulturschutz heißt landesweite Förderung von Nachwuchs in der Livemusikkultur. Für die analoge Musik gibt es bereits eine Reihe von Ansätzen, wie etwa das Landesprogramm „Jedem Kind ein Instrument“ (JeKi). Die Einbeziehung der elektronischen Musik in die Breitenförderung als Teil einer Gesamtstrategie "Digitalisierung" ist jedoch lange überfällig. Denkbar wäre etwa die Bereitstellung von Lizenzen für einschlägige Musik-Produktions-Software. Denn die Kosten dafür sind vergleichbar mit denen für ein analoges Instruments und übersteigen zumeist ebenso die finanziellen Möglichkeiten junger Musiker:innen. Nachwuchsförderung bedeutet zudem im Sinne der Wirkstätten von Musiker:innen, die Neugründung von Venues beratend und ggf. anschubfinanzierend zu begleiten. 

Clubkulturschutz heißt darum auch Förderung der kommunalen Spielstätten-Verbände und von Netzwerkstrukturen der Popularmusik. Denn diese stellen bestenfalls partnerschafliche Schnittstellen in Sachen Beratung und Förderung dar. Somit könnte etwa die Entwicklung von Nachhaltigkeits-Strategien und Awareness-Angeboten strukturell unterstützt werden - koordiniert durch die Live-Initiative und in Kooperation mit den kommunalen Verbänden und Netzwerk-Partner:innen. Gleiches gilt für andernorts bereits erfolgreich auf den Weg gebrachte öffentliche Fonds zur Verbesserung des Lärm- oder Brandschutzes in Musikspielstätten.

Clubkulturschutz heißt Abschaffung der Sperrzeitregelung §9 im Sächsischen Gaststättengesetz. Nachdem in Leipzig und Dresden zugunster der dortigen Clubkultur und Nachtökonomie inzwischen die Aussetzung der Anwendung erwirkt werden konnte, sollte nun die Streichung der Regelung auf Landesebene folgen. Ihr Nutzen für das Gemeinwohl ist in einer modernen und mündigen Gesellschaft, die höchte Flexibilität einfordert und diverse Lebensentwürfe anerkennt nicht gegeben. Stattdessen erzeugt sie vor allem unnötige Kosten und Verwaltungsaufwand auf Seiten der Betreibenden sowie bei den zuständigen Behörden.

Clubkulturschutz heißt Clubkultur verstehen. Zur Erhebung des Gesamtpotentials der sächsichen Clubkultur und um Maßnahmen zu deren Förderung optimal ausgestalten zu können, sollten Livemusikspielstätten auch auf Landesebene erfasst werden - etwa in Form eines Clubkatasters und/oder einer Studie. Im Zuge der Erstellung der zweiten Auflage des sächsischen Kultur- und Kreativwirtschaftsbericht von 2019 wurden keinerlei Daten unserer Partner in kommunalen Verbänden erhoben. Im Bericht ist die Rede lediglich von ominösen "Konzerthallen", kein Wort aber zu Livemusikspielstätten oder Clubs. Entegen der allzu oft üblichen Praxis bedeutet Clubkulturschutz in diesem Sinne auch, nicht lediglich den unmittelbar monetären Wert dieser Kultur und allenfalls ihre Bedeutung für die Umgebungsökonomie und den Tourismus zu bemessen, sondern insbesondere auf ihre Bedeutung für eine lebenswerte Stadtgesellschaft und für die Wahl des Wohnortes, Studien- oder Arbeitsplatzes abzuheben. Daher fordern wir eine landesweite Clubstudie.

 
Weiterlesen
Konrad Stöhr Konrad Stöhr

Herzlich Willkommen auf der Website von LISA!

Der Besuch unserer Homepage könnte dein erster Schritt sein, dich an der Live Initiative Sachsen zu beteiligen und gemeinsam die Sächsische Kulturlandschaft zu gestalten. Interessierte finden hier viele aktuelle Informationen, wie sich LISA entwickelt und welche Themen gerade angesprochen werden. Bei Fragen erreichst du LISA über unser Kontaktformular. Du kannst auch unseren Newsletter abonnieren, um regelmäßig Updates zu erhalten.

 
Weiterlesen